zur Navigation Inhalt überspringen Briefe, Gedichte und Sprüche 2011

Geschöpfe sind Gedanken Gottes, die Natur ist Sprache Gottes.


Grußworte unseres Seelsorgers Pfarrer Franz

Liebe Freunde!
Ich durfte heuer beim Pater-Wilfried-Gedenkkreuz mit den TeilnehmerInnen der Jubiläumsfreizeit "40 Jahre Blindenfreizeiten" die Hl. Messe feiern. Dabei habe ich eine große Dankbarkeit empfunden - letztlich die Dankbarkeit unserem Gott gegenüber, der vieles auf wunderbare Weise leitet.
In diesem Jahr habe ich viel über die Zeit nachgedacht, über den Lebensweg, den ich bisher gegangen bin, über die Begegnungen, die entscheidend waren für die Weichenstellungen, die ich getroffen habe. Ich habe ja in diesem Jahr meinen 50er gefeiert und aus diesem Grund darüber nachgedacht, was die Zeit eigentlich ist und wie mein Leben durch die Zeit bestimmt ist.
Einschneidende Ereignisse helfen mir, im Rückblick auf meinen bisherigen Lebensweg diesen in Abschnitte zu unterteilen, die sich dadurch auszeichnen, dass etwas Neues in mein Leben eingetreten oder zu meinem Leben dazugekommen ist. Ich habe dadurch immer wieder neu etwas Kostbares in meinem Leben entdeckt.
Vor 31 Jahren war die Begegnung mit Blinden (in Wien) und dann im Sommer die Erfahrung auf zwei Blindenfreizeiten (in Südtirol und in Vorarlberg) eine große Bereicherung für mich. Auch die Begegnung mit Taubblinden bei einem internationalen Treffen in Kremsmünster im Jahr 1981. Dann ab Herbst 1981 meine ersten Schritte hinein ins Theologiestudium, die ich neben meinem Elektrotechnikstudium gewagt habe. Es waren Abschnitte auf meinem Lebensweg, wo ich Entscheidungen zu treffen hatte. Ich habe mich damals dazu entschlossen, Priester zu werden. Im Nachhinein erkenne ich, dass es gute Entscheidungen waren. Ich bin für all das dankbar, was mich dazu motiviert hat. Vor allem bin ich auch dankbar für die Begegnungen mit Menschen, die mir gezeigt haben, dass es noch ein anderes Sehen gibt als das Sehen mit dem Auge: das Sehen mit den Augen des Glaubens.
40 Jahre nach der ersten Blindenfreizeit gibt es diese Angebote noch immer. Und die TeilnehmerInnen empfinden die Gemeinschaft, die sie hier erleben, als großes Geschenk. Möge stets auch die Gewissheit lebendig sein, dass uns das Leben von Gott geschenkt ist und dass ER immer mit uns auf dem Weg ist. Dann können die Blindenfreizeiten für Sehende, Sehbehinderte und Blinde zu einer starken Motivation für das Leben und einer Stärkung im Glauben werden.
Euer Franz Lindorfer, Blindenseelsorger


Du hast in dir den Himmel und die Erde.

Hildegard von Bingen


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und die Weisheit, das Eine vom Andern zu unterscheiden.


Wer einen Platz im Herzen eines anderen hat, ist nie allein.


Wir danken Traudl Schneider sehr herzlich für 15 Jahre Leitung der Woche am Weißensee und wünschen ihrer Nachfolgerin Eva alles Gute!


Was vor uns liegt und was hinter uns liegt ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.

Henry David Thoreau


Frage dich in jeder schwierigen Situation:
"Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?"
Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.

Aus "Erleuchteter Alltag" von Dan Millman


Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.

Mark Twain


Glück ist ... wenn ich mich und andere mit meinen Glasscherben nicht verletze,
sondern auch in ihnen das Licht der Sonne sehe.
Glück ist ... so sagt man, flüchtig wie ein Vogel in freier Natur.
Doch in der Dankbarkeit, es überhaupt erlebt zu haben,
kehrt es unverlierbar - auf neue Weise - zu dir zurück.

Christa Carina Kokol


Die Erinnerung reinen Glücks bleibt so schön wie die Gegenwart.

Viktor von Scheffel


Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.

Peter Rosegger (Roßegger)


Hab' Geduld, alle Dinge sind schwierig, bevor sie leicht werden.

Französisches Sprichwort


Große Veränderungen geschehen nicht dadurch, dass wir auf den richtigen Zeitpunkt warten oder Pläne für die Zukunft schmieden.
Sie geschehen, indem wir kleine Schritte machen. Jetzt sofort.

Jochen Mariss


So manche Stunde unseres Lebens ist so gefüllt mit Eile, Lärm und Pflicht,
dass sie überfließt wie ein volles Gefäß.
Wie wohltuend und kostbar sind dagegen jene Stunden, die wie leere Schalen sind,
Schalen, in die wir all das hineinlegen können, was uns am Herzen liegt.

Jochen Mariss


Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt.
Alle diese Geschöpfe, auch die kleinsten Gräser und die größten Bäume, sind mit uns eine Familie.
Wir sind alle Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde.

Aus dem Dankgebet der Irokesen


Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenüber steht,
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.

Meister Eckehart (Eckhart von Hochheim)


Danken heißt ja sagen und volle Zustimmung geben zu dem, was gewachsen ist.
Danken heißt aber auch, ja sagen und volle Zustimmung geben zu dem, was wachsen will.
Und das sind nicht nur die Früchte der Felder und die Erträge der Gärten,
das sind auch die Menschen, denen wir begegnen und denen unser Dank gilt.


Vergiss nicht, dass jede Wolke, so dunkel sie ist,
dem Himmel zugewandt, auch ihre Sonnenseite hat.

nach Friedrich Wilhelm Weber


Möge dir ein jeder Tag in all seinen Stunden,
seinen Minuten und seinen unzählbar scheinenden Sekunden
von Augenblick zu Augenblick gesegnet sein.
Möge dir die Zeit, die dich erwartet, immer wieder neue Gedanken ins Herz buchstabieren,
damit sich dein Leben spannungsvoll fortschreibt wie ein lesenswertes Buch.

aus: Christa Spilling-Nöker, Jeden Augenblick segnen.
© Verlag am Eschbach der Schwabenverlag AG, Eschbach / Markgräflerland, 2005, Seite 261


Mögen deine Lippen voller Sanftmut sein, lieblich und lau wie ein Abend im Sommer,
der langsam ins Laub der Bergeschen sinkt.
Möge in deinen Augen Freundlichkeit leuchten, hell und warm wie die Sonne,
die aus Nebeln steigt und die ruhige See wärmt.
Möge rein sich spiegeln der Grund deines Herzens
quirlend und klar wie der Quell des heiligen Brendan, in dem die Taube ihr Bild schaut.
Möge jede deiner Taten der Weisheit erwachsen,
so wie der Weizen eines gesegneten Jahres sprießt,
sattgelb und hoch, ohne Wurm, ohne Wühlmaus.

Aus Irland


Reisen wir - aber wohin? frage ich
Heimwärts - aber wo ist das? frage ich
Innen - sagte die Stimme

Innsbrucker Altbischof Dr. Reinhold Stecher
(aus dem Stecher Kalender 2011)


Kleine Gesten nur...
Ein Händedruck
Ein Blick
Ein Gruß am Morgen
Ein paar Worte
die Mut machen
Und...
ich bin nicht mehr
allein an diesem Tag.


Möge das Jahr dich mit seinen Geschenken beglücken:
mit den Veilchen des Frühlings,
mit dem Bienensummen des Sommers
und den rotwangigen Äpfeln des Herbstes.
Der Winter schenke dir die Früchte der Stille für die Seele.
Möge der Mond dir durch sein Licht bekunden,
dass nach mageren wieder volle Jahre kommen.

Irischer Segenswunsch


Den Life Award, die international anerkannte Auszeichnung für Menschen mit Handicap, erhielt "unsere" Renata Hönisch im Dezember 2010. Wir gratulieren herzlich!


Der Mensch geht, aber er lässt uns seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen Ernst, seine Weisheit,
er lässt uns seinen Geist zurück.
Mit diesem lebt er unter den Seinigen weiter, helfend und tröstend.

August Lämmle


In Dankbarkeit und Liebe denken wir an Herta Wiesinger, Gertraud Huemer, Andrea Watzko und Reinhold Wolf, die nun in Gottes Licht, in Seine Freude und in Seinen Frieden heimgegangen sind.