Schilanglaufwoche Böhmerwald - 2004
Nach dem ersten Langlauftag wurden wir von Paul mit "Liebe
Wasserschiläufer!" begrüßt, doch der Regen tat dem
standhaften Böhmerwaldschnee nicht viel an. Die Tage danach waren sonnig
und warm - wie im März, es war echt ein Genuss! Evelin organisierte einen
interessanten Vortrag über Adalbert Stifter - danke! Am Mittwoch gingen
einige von uns in die Bierbrauerei Schlägl - diese beinhaltete nicht nur
Theorie, wir durften auch kosten wie's schmeckt. An unserem bunten Abend am
Donnerstag mit seinen lustigen Beiträgen war auch der Bürgermeister
anwesend.Am Freitagabend erhielten einige wieder das Bergkreuz für dreimalige Teilnahme an unseren Wochen.
Danke an alle BegleitläuferInnen, ans Haus, an Hermi Weinhauser und natürlich an Paul, der uns durch seine Organisation wieder eine so schöne und erlebnisreiche Woche ermöglicht hat!
Wiebke Z., sehend
Auszug aus dem Abschlussgedicht von Elisabeth Sch., blind:
Der Schilanglauf ist heutzutag für die meisten Blinden keine Plag.
Nur die, die sportlich gar nicht üben intensiven Muskelkater kriegen.
Dieser wird dann rasch bekämpft, indem man weiter in der Loipe rennt.
Wie ein Vogel frei und heiter, läuft man neben dem Begleiter. ...
Ist kein Mangel an Schnee und die Spur gut, macht es nichts, wenn man fallen
tut.
Doch ist es vereist und die Schneedecke gerissen, empfehle ich niemand, den
Boden zu küssen. ...
Die Intensivkur an frischer Luft, mit Lachen und Geschnatter,
erspart dir nicht nur den Arzt, sondern auch den Psychiater.
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