zur Navigation Inhalt überspringen Auf den Spuren von Franz von Assisi - 2003

Unsere Reise starteten wir voll Vorfreude vom Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern in Innsbruck aus. Bei den Patres in Assisi waren wir wieder gut untergebracht und spürten schon die besondere Atmosphäre dieser Stadt. Kurt hatte ein Relief geschnitzt, sodass sich auch die Nichtsehenden leichter orientieren konnten.

Wir besuchten die franziskanische Einsiedelei von Le Celle bei Cortona und feierten in der Reliquienkapelle von San Francesco mit Pater Franz den Sonntagsgottesdienst. Wir kamen zu Franziskus' Elternhaus und zur Einsiedelei Carceri, wo wir einen Eindruck vom einfachen Leben der Franziskaner erhielten, die stark mit der Natur im Einklang leben. Von Schwester Rita erfuhren wir in San Damiano vom Leben Klaras, die Franziskus nacheiferte.

Die Sterbekirche Portiuncula, die uns in ihrer Einfachheit berührte, ist in die Basilika Santa Maria degli Angeli als Kleinod integriert.

Pater Franz brachte uns mit viel Lebendigkeit die Bildersprache der großen Fresken in der Kirche San Francesco nahe, die zum Teil vom bekannten Maler Giotto geschaffen wurden. Für die Menschen damals waren Bilder und Reden wichtig, da sie großteils nicht lesen und schreiben konnten.

Bereichert kehrten wir zurück - diese Woche mit strahlendem Wetter, abwechslungsreicher Landschaft, tiefen Erlebnissen hat uns gezeigt, wie wir mit viel Dankbarkeit und wachen Sinnen unser Leben gestalten können.

Annegret K., blind und Barbara W., sehend