zur Navigation Inhalt überspringen Almrauschblüte in Hüttschlag im Nationalpark Hohe Tauern - 2013

Schon zu Beginn der von wunderschönem Wetter geprägten Wanderwoche war eine gegenseitige Sympathiebekundung der Gruppe untereinander festzustellen. Dies zeichnete sich später vor allem dadurch aus, dass fast nach jeder Wanderung ein gemeinsames Beisammensein auf der Terrasse des Hüttenwirts stattfand, um das tagsüber verlorene "Magnesiumdefizit" aufzufrischen. Es wurde auch Dialektforschung betrieben. Dies zeigte sich z.Bsp. daran, dass die deutsch-regionale Bezeichnung der "Butzelkuh" oder der "Butzelkühe" in einen österreichisch-regionalen Begriff übersetzt wurde.

Unter der kompetenten Leitung unseres Wanderführers Werner erklommen wir die Hirschgrubenalm, am nächsten Tag die Filzmoosalm und den Filzmoossattel. Dort genossen wir die herrliche Aussicht und durften auch den Frühling in diesem Jahr zum zweiten Mal erleben. Das zeigte sich vor allem bei der übermäßigen Enzian- und der beginnenden Almrauschblüte. Auf dem Rückweg wurden wir vom Senner der Filzmoosalm aufgehalten, der sein Jausenbrettl zurückhaben wollte - es war versehentlich von unserem ständigen Begleiter, dem Blindenführhund Nicki, gemopst worden. Auf der Draugsteinalm, wohin uns auch Christl Raggl begleitete, kamen wir in den Genuss von frisch gebackenen Krapfen.

Anni wanderte mit uns auf die Harbachalm. Den Tag darauf marschierten wir am Kreealmwasserfall vorbei zur Kreealmhütte und zum Ötzlsee. Wer der Kälte des Wassers trotzte, konnte dort auch baden, allerdings genügte den meisten von uns ein Fußbad.

Die letzte Tour führte uns auf die Vorderkaseralm, von der wir einen wunderschönen Blick auf den Gletscher hatten.

Insgesamt war es eine erholsame, ruhige und stressfreie Woche, selbst eine sprechende Uhr erntete nur Missachtung. Mit ein wenig Wehmut haben wir uns dann am Samstag von unseren Hüttenwirtsleuten Anni und Werner verabschiedet, die sich die ganze Woche um unser Wohlbefinden bemüht und uns mit köstlichem Essen verwöhnt haben. Ein herzliches Danke dafür, für die Programmgestaltung und die Durchführung der Wanderungen. Und ich frreue mich auf ein Wiedersehen!

Conny R., sehend